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Honig mit allen Sinnen transparent genießen

Die Aufgabenstellung war die Revitalisierung des alten Glashauses im Botanischen Garten in Graz. Das Gebäude zählt zu den ältesten Architekturen der Stadt. Das 1888-1889, nach Plänen von Adalbert Friedrich, errichtete Glashaus besteht aus fünf Teilkörper. Die Glashäuser stellen eine bemerkenswerte Fachwerkträgerkonstruktion aus Schweißeisen dar, die funktionsbedingt mit einem gemauerten Gebäudeteil verbunden ist.  Die schmucklose Ziegelmauer im Norden, birgt an ihrer Rückseite das Wirtschaftsgebäude und eine kleine Arbeiterwohnung. 

Unser Entwurf war eine transpareten Honigmanufaktur mit dem Thema "Honig transparent erleben". Gerade in Zeiten wie diesen wo das Bienensterben aktueller denn je und die Bevölkerung immer mehr wissen will woher das Essen stammt und auch mehr Wert darauf legt wie produziert wird, ist es uns ein Anliegen diese Wünsche zu erfüllen.

 

Angefangen von den Schaubienenstöcken die rund ums Areal angeordnet sind bis hin zur Verkostung des süßen Goldes. Alle Schritte bis hin zum fertigen Produkt sind klar ersichtlich und nachvollziehbar.

Der Botanische Garten ist in perfekter Ort für eine gewinnbringende Wechselwirkung bei der beide Seiten profitieren. Die Obstbäume des Botanischen Gartens werden von den Bienen bestäubt und können sich somit richtig entfalten, die Bienen wiederum  profitieren  von  einer  Sortenvielfalt  an  Pflanzen.

Gruppenarbeit in der Lehrveranstaltung "Revitalisierung und Denkmalpflege" am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften, SS 2013

Projektteam: 
Elke Neber

Elisabeth Winter